Samstag, 18. Oktober 2008

Downunder Cruise - Teil 2

Brisbane

Klettern am Kangaroopoint.. Anni


...und Franzi

Skyline

Oktoberfest

Zuckerrohrfeld


Ibis der sich ne MCs Donalds Tuete gemobst hat


Glasshouse Mountains - auf dem Mount Beerburum





Airlie Beach

Lachender Hans auf dem Zaun


Morgendlicher Kaenguruh-Besuch am Zelt

In Bundaberg bei Bundaberg



Dienstag, 7. Oktober 2008

Outback und Great Barrier Reef


In der letzten Woche sind wir viel herum gekommen in Australien. Nach den Dschungel-Touren am Cape Tribulation waren wir Tauchen am Great Barrier Reef. Dabei habe ich endlich Schildkroeten sehen koennen, sowie viele verschiedene Arten von Anemonenfischen und weitere Riff-Fische, die wir bisher noch nirgendwo anders gesehen haben. Toll waren auch die 1-2 Meter grossen zusammen klappenden Riesenmuscheln, deren Schalen wir bisher lediglich mal als Austtellungsstueck stehen gesehen haben.

Nach so viel Wasser sind wir dann ins trockene Outback gefahren und haben auf dem Weg in den Undara Volcanic National Park eine Tour durch die Atherton Tablelands und diverse kleinere Orte gemacht, die allesamt sehr amerikanisch wirkten. Nicht nur die Haeuser, auch die Klamotten der Aussies sahen aus, wie man es sich eigentlich in Texas vorstellt. Die Gebauede wirkten manchmal wie aus einem alten Western Film. Auch ein paar heisse Quellen lagen auf unserem Weg ins Outback. Bei geschaetzten 40 Grad Aussentemperatur war uns aber irgendwie nicht nach einem Bad im heissen Wasser. Im Undara Park haben wir Australien dann endlich mal so erlebt wie wir es uns vorgestellt haben: rote Erde, viele Eukalyptus-Baeume, sengende Hitze und trockenes Land. Schoen war auch, dass es dort nicht so touristisch war wie an der Kueste. Auf dem Camping-Platz huepften Kaenguruhs um unser Zelt und die zahlreichen Papageien beobachteten uns neugierig oder flogen laut kreischend ihre Runden. Auch Strausse und Wallabies ikonnten wir in freier Wildbahn sehen. Wir waren also froh, dass wir uns den teuren Eintritt in einen der Tierparks gespart haben und stattdessen alle Tiere in freier Wildbahn gesehen haben. Abends konnte man den Park-Rangern bei Geschichten ueber die Tierwelt Australiens zuhoeren oder einheimische Country-Lieder singen. Da die meisten im Nationalpark Australier waren, war es fuer uns ziemlich lustig, als wir da mitsingen sollten.

Das einzige typisch australische Tier, das uns noch fehlte war ein Koala Baer. Diesen haben wir dann heute schlafend in einem Eukalyptus-Baum entdeckt, als wir eine Wander-Tour ueber Magnetic Island gemacht haben, einer sehr schoenen Insel vor der Stadt Townsville.

Great Barrier Reef (Unterwasser-Bilder folgen)





Mitten im Outback: Undara Volcanic National Park







Termitenhuegel


Atherton - Wild wild west??


Mission Falls


Auf Magnetic Island



Captain Cook Highway




Freitag, 3. Oktober 2008

Roadtrip vs. Luxus-Backpacker

Mittlerweile haben wir eine Woche im Nordosten Australiens hinter uns und sind mit unserem Mietwagen durch den tropischen Regenwald rund um Cape Tribulation gekurvt. Was uns vorher nicht so bewusst war ist, dass das campen in Australien viel schwieriger und teuer ist als gedacht. Auf einem Parkplatz darf man nicht uebernachten und ein stinknormaler Stellplatz fuer ein Zelt (ohne Strom) auf einem Camping-Platz kostet zwischen 20 und 30 australischen Dollar pro Nacht. Das sind ca. 15 Euro pro Nacht - nur um irgendwo stehen zu duerfen! Die Touren die hier angeboten werden, bekommt man auch nicht unter 100 Euro, also fahren wir lieber alles selber ab.

Wir sind wirklich schockiert von dem Leben, dass die sogenannten "Backpacker" hier fuehren, in erster Linie von dem der "Work&Traveller". Die kommen aus ihren teuren Hostels kaum heraus und sehen nichts vom Land. Stattdessen arbeiten sie monatelang fuer ca. 5 Euro Stundenlohn um sich dann eine der total ueberteuerten Touren zu einer Sehenswuerdigkeit zu buchen. Zudem gibt es hier in Cairns im Moment ueberhaupt keine Arbeit und alle lungern arbeitslos herum und wissen nicht wie es weiter gehen soll. Wir verstehen wirklich nicht mehr, warum es in Deutschland so ein Hype um das Work&Traveln hier in Australien gibt. Dann lieber Geld in Deutschland verdienen und ein paar Wochen herum reisen um auch etwas zu sehen vom Land. Wir haben hier bisher noch keinen einzigen richtigen Backpacker getroffen. Die meisten bleiben wochenlang an einem Ort oder fahren mit dem Campervan von Camping-Platz zu Camping-Platz.

Im Gegensatz zu den "Travellern" und der Abzocke hier gefaellt uns das, was wir bisher von der Natur gesehen haben aber ziemlich gut. In den ersten Tagen sind wir weiter in den Norden gefahren und haben uns Ellis Beach und den Daintree National Park angeschaut. Bei zahlreichen Dschungel-Trekking Touren von Mossmann George bis hin zum Emmagen Creek haben wir viele Urwald-Riesen und exotische Tiere gesehen. Toll waren auch die Dschungel-Gerausche waehrend der Nacht. Eines abends hatten wir sogar Besuch von einem Wombat. Dass man jedoch hier im australischen Dschungel einen schlechteren (naemlich keinen) Handy-Empfang hat als im Taman Negara in Malysia, darauf hatte uns keiner vorbereitet.

Fuer die naechsten Tage stehen nun Tauchen und Schnorcheln am Great Barrier Reef an , sowie eine Tour ins Outback zum Undara Nationalpark, in dem man heisse Quellen und Lava-Hoehlen sehen kann.