Sonntag, 30. November 2008

Gefangen in Thailand von Gulf Air!

Hier die neuesten facts.. (gehen auch an die deutsche presse) macht sie bitte so publik wie moeglich!

seit mittlerweile einer Woche sitzen wir in Bangkok fest und versuchen mit unserer Fluggesellschaft Gulf Air und unserem Reisebuero STA Travel einen Ersatzflug zu bekommen.

Leider stellt sich heraus, dass wir jeden Tag neu angelogen werden. Zuerst hiess es, dass Gulf Air nicht von Phuket abfliegen kann, da dort kein Platz fuer Bodenpersonal waere. Das stimmt aber nicht, da sie sogar im Internet Fluege am 10.12. auf der Strecke Phuket-Frankfurt anbieten.


Dann hiess es die letzten 3 Tage, dass sie auf eine Landegenehmigung auf dem Militaer-Flughafen warten. Heute erfahren wir, dass es vor 2 Tagen einen Flug ab dort gab, aber nur fuer Bahrainer. Weitere Fluege sind nicht in Aussicht!

Gulf Air hat uns ein Ticket ab Kuala Lumpur angeboten, das aber gar keins ist: Auf dem Ausdruck steht nur: "Please accept passsenger", so dass wir die gefaehrliche Reise ueber die Suedthailaendische Grenze machen muessten ohne sicher zu wissen, ob wir ab dort fliegen koennen. Gulf Air verweigert es, den Transport zu organisieren oder zu bezahlen.
Wir sind zwar von der thailaendischen Regierung in einem Hotel untergebracht, dieses ist aber so nah am Regierungsviertel, dass gestern direkt unter unserem Fenster Granaten-Explosionen waren. Da Gulf Air falsche Telefonnummern heraus gibt und Nummern unter denen nie jemand erreichbar ist, sind wir genoetigt trotz der zunehmend gefaehrlichen Lage taeglich quer durch die Stadt zum Gulf Air Buero zu fahren.

Das Auswaertige Amt ist entgegen Meldungen aus Deutschland nicht bereit uns mit einer Charter Maschine zu helfen (Telefonat mit Deutscher Botschaft in Bangkok). Da wir kein Geld mehr haben, koennen wir nicht die 750-1000 Euro fuer einen Flug bei z.B. Thai Airways aufbringen.

Wir sind wirklich verzweifelt, da anscheinend alle anderen Deutschen nach Hause kommen. Gulf Air jedoch hat eine Zwei-Klassen-Gesellschaft und ist anscheinend nicht bereit die Lande-Gebuehren auf dem Militaerflughafen fuer Nicht-Bahrainer zu bezahlen.

Freitag, 28. November 2008

Endstation Bangkok.. oder gefangen in Thailand!

Zum Ende unserer Reise hin wollten wir eigenlich nur noch ein paar schoene Tage im Sueden Thailands verbringen und haben uns schon seit einiger Zeit auf die Rueckkehr nach Deutschland gefreut. Leider hat jedoch nichts in Thailand unsere Erwartungen bestaetigt. Bangkok ist so dreckig und arm wie Kuala Lumpur. Darueber koennen auch der praechtige Grand Palace oder Wat Po Tempel nicht hinweg taeuschen. Die Insel Ko Phi Phi in der Andamanensee, die bekannt ist durch den Film "The Beach" und durch die verheerenden Auswirkungen des Tsunami, stellte sich als voellig ueberteuertes Massentourismus-Ziel dar, an dem man ueberall Kreissaegen und Gehaemmer hoert. Denn leider ist noch lange nicht alles wieder her gerichtet nach dem Tsunami. Ueberall liegt noch Schutt. Nicht einmal der Strand ist besonders schoen.
Deshalb sind wir nach 2 Naechten auf Ko Phi Phi weiter nach Ko Lanta gereist. Dort fanden wir dann endlich Thailand, wie wir es uns vorgestellt haben: Nette Leute, ein paar Laeden und ein ertraegliches Mass an Touris. Dazu breiter Sandstrand. Leider war das Wasser aber von schlechter Qualitaet. Auf Ko Lanta erlebten wir auch den Hoehepunkt unserer Thailand-Reise, als wir bei einer Elefanten-Safari diese beeindruckenden Tieren fuettern und auf ihnen reiten durften.

Dieses tolle Erlebnis wird mittlerweile jedoch von unserer derzeitigen Situation ueberschattet. Da der internationale Flughafen von Bangkok seit bereits 3 Tagen von regierungskritischen Demonstraten blockiert wird, konnten wir zunaechst nicht von Suedthailand nach Bangkok fliegen und sitzen nun in Bangkok fest. Und so geht es 10.000den anderen Touristen. Das schlimme ist, die Lage bessert sich kein bisschen und es wird immer gefaehrlicher in der Stadt. Wir sind aber gezwungen hier zu bleiben, weil unsere Airline uns keinen Ersatzflug geben kann. Nachdem unsere Lage zuerst noch in den deutschen Medien beschrieben wurde erscheint es nun, als interessiere niemanden mehr, dass wir hier festsitzen.

Diese Stadt ist ein Molloch! Es ist unertraeglich laut, alles voller Smog und Menschenmassen und niemand fuehlt sich dafuer verantwortlich uns hier heraus zu holen!

Wie lange sollen wir noch warten bis wir hier weg kommen.. bis Weihnachten???

Freitag, 14. November 2008

Kava, Doerfer, Kokospalmen

Suedseeparadies Nananu-i-Ra






Kava-Zeremonie

11.11. auf Fiji ;-)

Fiji-Time...

Ausblick von unserem Zimmer


Kava auf dem Markt

Fidschianischer Feuertanz


Tahitianischer Tanz


Runter mit dem Kava-Zeug..


Zur Abwechslung mal Fiji-Bier

Sigatoka River (Viti levu)

Alte Bure

Sightseeing Sydney

Aquarium



Sydney.. ein wenig wie Manhattan
Didgeridoo-Performance von einem Aboriginee

Botanischer Garten


Opera House und Harbour Bridge


Die letzten 2 Wochen auf Fiji waren sehr relaxt. Das war auch gut so, da wir nach der ganzen Fahrerei in Australien mal ne Auszeit brauchten. Auf Fiji fiel uns das aber auch nicht schwer, da dort ja eh alles in "Fiji-Time" ablaeuft.
Bei unserer Rundreise auf der Hauptinsel Viti Levu haben wir viel Kultur und viele schoene Straende gesehen. Die Leute waren unglaublich gastfreundlich und oft wurden wir zu Leuten nach Hause eingeladen. So kamen wir auch um die ein oder andere Kava-Zeremonie nicht herum. Kava ist das traditionelles Getraenk auf Fiji, das aus einer Wurzel hergestellt wird. Diese kann man ueberall auf dem Markt kaufen. Zur Zubereitung wurde sie zu Pulver zerstampft und in einem Tuch im Wasser geschwenkt. Also fast wie Tee.. der Unterschied ist, das Kava eine leicht berauschende Wirkung hat. Am Anfang betauebt das Zeug nur die Zunge und wirkt beruhigend. Wenn man zu viel Kokosnusschalen mit diesem Zeug getrunken hat, fuehlt man sich aber irgendwie besoffen. Vor allem kann man danach aber sehr gut schlafen. Wenn man ein fijianisches Dorf besuchen will, ist es notwendig solche Kava-Wurzeln mit dabei zu haben. Diese praesentiert man dann den "spokesmen", also den Stellvertretern des Dorfchefs und bittet um Einlass (den man glaub ich immer bekommt, solang man Kava hat). Unser Spokesman stellte uns erst mal der ganzen Familie vor bevor unser "sevu sevu" begann. Das ist das Willkommensritual, mit dem man im Dorf willkommen geheissen wird. Kurz gefasst: es sitzen eine menge Leute um eine grosse Holzschuessel voll Kava und quatschen und trinken stundenlang. Vor und nach jedem Trinken, sowie zu bestimmten Zeitpunkten im Ritual muss man kraeftig in die Haende klatschen, das war ganz schon verwirrend am Anfang. Lustig waren auch die Kinder im Dorf, die nur selten weisse Leute zu Gesicht bekommen und deshalb neugierig guckten und kicherten. Zwei kleine Kinder wollten mich "schwarz" machen, in dem sie mich mit Staub bestreuten.

Neben so viel Kultur haben wir aber auch viel am Strand gelegen, Wassersport betrieben (die Korallenriffe sind hier noch viel schoener als am Great Barrier Reef!) und einfach nur die Seele baumeln lassen. Am 11.11. haben wir dann eine kleine Karnevalsparty gemacht und alle haben mitgemacht: Australier, Finnen, Inder.. super!

Dienstag, 4. November 2008

Bula Fiji!

Vor einer guten Woche sind wir im Suedpazifik auf den Fiji Inseln gelandet. Hier gibt es viele Kokospalmen, weisse Straende, Kava-Zeremonien und super freunliche Einheimische. Leider gibt es hier am anderen Ende der Welt aber kaum Internet. Deshalb wird es erst in ein bis zwei Wochen wieder Bilder geben.
Bis dahin laeuft jeder Tag in "Fiji Time" ab, also alles ganz gelassen und langsam... bloss kein Stress.. ;)

Mit einem herzlichen Bula bula aus der Suedsee!

Samstag, 18. Oktober 2008

Downunder Cruise - Teil 2

Brisbane

Klettern am Kangaroopoint.. Anni


...und Franzi

Skyline

Oktoberfest

Zuckerrohrfeld


Ibis der sich ne MCs Donalds Tuete gemobst hat


Glasshouse Mountains - auf dem Mount Beerburum





Airlie Beach

Lachender Hans auf dem Zaun


Morgendlicher Kaenguruh-Besuch am Zelt

In Bundaberg bei Bundaberg



Dienstag, 7. Oktober 2008

Outback und Great Barrier Reef


In der letzten Woche sind wir viel herum gekommen in Australien. Nach den Dschungel-Touren am Cape Tribulation waren wir Tauchen am Great Barrier Reef. Dabei habe ich endlich Schildkroeten sehen koennen, sowie viele verschiedene Arten von Anemonenfischen und weitere Riff-Fische, die wir bisher noch nirgendwo anders gesehen haben. Toll waren auch die 1-2 Meter grossen zusammen klappenden Riesenmuscheln, deren Schalen wir bisher lediglich mal als Austtellungsstueck stehen gesehen haben.

Nach so viel Wasser sind wir dann ins trockene Outback gefahren und haben auf dem Weg in den Undara Volcanic National Park eine Tour durch die Atherton Tablelands und diverse kleinere Orte gemacht, die allesamt sehr amerikanisch wirkten. Nicht nur die Haeuser, auch die Klamotten der Aussies sahen aus, wie man es sich eigentlich in Texas vorstellt. Die Gebauede wirkten manchmal wie aus einem alten Western Film. Auch ein paar heisse Quellen lagen auf unserem Weg ins Outback. Bei geschaetzten 40 Grad Aussentemperatur war uns aber irgendwie nicht nach einem Bad im heissen Wasser. Im Undara Park haben wir Australien dann endlich mal so erlebt wie wir es uns vorgestellt haben: rote Erde, viele Eukalyptus-Baeume, sengende Hitze und trockenes Land. Schoen war auch, dass es dort nicht so touristisch war wie an der Kueste. Auf dem Camping-Platz huepften Kaenguruhs um unser Zelt und die zahlreichen Papageien beobachteten uns neugierig oder flogen laut kreischend ihre Runden. Auch Strausse und Wallabies ikonnten wir in freier Wildbahn sehen. Wir waren also froh, dass wir uns den teuren Eintritt in einen der Tierparks gespart haben und stattdessen alle Tiere in freier Wildbahn gesehen haben. Abends konnte man den Park-Rangern bei Geschichten ueber die Tierwelt Australiens zuhoeren oder einheimische Country-Lieder singen. Da die meisten im Nationalpark Australier waren, war es fuer uns ziemlich lustig, als wir da mitsingen sollten.

Das einzige typisch australische Tier, das uns noch fehlte war ein Koala Baer. Diesen haben wir dann heute schlafend in einem Eukalyptus-Baum entdeckt, als wir eine Wander-Tour ueber Magnetic Island gemacht haben, einer sehr schoenen Insel vor der Stadt Townsville.

Great Barrier Reef (Unterwasser-Bilder folgen)





Mitten im Outback: Undara Volcanic National Park







Termitenhuegel


Atherton - Wild wild west??


Mission Falls


Auf Magnetic Island



Captain Cook Highway